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    <title>differentnews</title>
    <link>http://differentspace.com</link>
    <description>new blogposts from differentspace.com will appear here</description>
    <language>en-en</language>
    <copyright>juergen buchinger</copyright>
    <pubDate>2012-01-29 23:05:33</pubDate>
	
	<item>
      <title>Reklame</title>
      <description><![CDATA[</p><p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>da war etwas entworfen, aufgesetzt, gedruckt, war in einen Umschlag gesteckt, frankiert worden, hatte die geheimnisvollen Kanäle passiert, durch die die Post unsere Briefschaften tatsächlich an unsere Adresse gelangen läßt; es war mit dem Schweiß des Zeichners, des Schreibers, des Druckers, des frankierenden Lehrlings befrachtete, es hatte &#8211; auf verschiedenen Ebenen und in verschiedenen Tarifen &#8211; Geld gekostet; alles dies nur, auf daß es, ohne auch nur eines Blickes gewürdigt zu werden, in einem Papierkorb ende?<br><span class='comment'>(Heinrich Böll, Der Wegwerfer, in: Ders., Doktor Murkes gesammeltes Schweigen und andere Satiren, Köln 2000 (1958), S. 104-105)</span></p>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=616</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2012-01-29 23:05:33</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Essaie de comprendre au moins!</title>
      <description><![CDATA[<p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>ISMÈNE. Essaie de comprendre au moins!<br>ANTIGONE. Comprendre ... Vous n'avez que ce mot-là dans la bouche, tous, depuis que je suis toute petite. Il fallait comprendre qu'on ne peut pas toucher à l'eau, à la belle eau fuyante et froide parce que cela mouille les dalles, à la terre parce que cela tache les robes. Il fallait comprendre qu'on ne doit pas manger tout à la fois, donner tout ce qu'on a dans ses poches au mendiant qu'on rencontre, courir, courir dans le vent jusqu'à ce qu'on tombe par terre et boire quand on a chaud et se baigner quand il est trop tôt ou trop tard, mais pas juste quand on a envie! Comprendre. Toujours comprendre. Moi, je ne veux pas comprendre. Je comprendrai quand je serai vielle. <i>(Elle achève doucement.)</i> Si je deviens vielle. Pas maintenant.<br><span class='comment'>(Jean Anouilh, Antigone)</span></p>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=615</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2012-01-22 20:16:45</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Die Schweiz, das Land der Seligen</title>
      <description><![CDATA[<img src='http://provide.differentspace.com/Schweiz_576.jpg' /></p><p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>Vielleicht muss man in die Schweiz, um sich manche Dinge vorzustellen. Auf den Zürichberg zum Beispiel, mit seinen Villen und Gärten. Auf den Bürgersteigen liegen sauber verschnürte Pakete. Das Altpapier, das an diesem Sommermorgen von der Müllabfuhr weggeräumt wird. Wobei wegräumen in der Schweiz &bdquo;versorgen&ldquo; heißt. Als handle es sich um einen Rettungseinsatz. In einem Land also, dem es so gut geht, dass es sein Altpapier behandeln kann wie einen Schwerverletzten, da können einem schon Ideen kommen.<br><span class='comment'>(<a href='http://www.zeit.de/politik/2011-08/geberqualitaeten-hinterm-hori/komplettansicht' target='_blank'>zeit.de</a>)</span></p>
<p>Schade eigentlich, dass all die schönen, bis ins Kitschige verklärten Vorstellungen der Schweiz wohl langsam schwinden werden wenn man erst einmal dort lebt.]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=614</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2012-01-24 17:38:36</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Wem Gott ein Amt gibt...</title>
      <description><![CDATA[</p><p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br><i>Wem Gott ein Amt gibt, dem gibt er auch Verstand,</i> ist ein alter Scherz, den man wohl in unsern Zeiten nicht gar für Ernst wird behaupten wollen.<br><span class='comment'>(Georg Friedrich Wilhelm Hegel, Grundlinien der Philosophie des Rechts, Vorrede)</span></p>
<p>Schreibt Hegel im Jahre 1820...]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=611</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2012-01-19 00:22:39</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Das Wahre und so...</title>
      <description><![CDATA[ <p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>Daß das Wahre nur als System wirklich, oder daß die Substanz
wesentlich Subjekt ist, ist in der Vorstellung ausgedrückt, welche
das Absolute als <i>Geist</i> ausspricht, &#8211; der erhabenste Begriff, und der
der neuern Zeit und ihrer Religion angehört.  Das Geistige allein ist
das <i>Wirkliche</i>; es ist das Wesen oder <i>An-sich-seiende</i>, &#8211; das sich
<i>Verhaltende</i> oder Bestimmte, das <i>Anderssein</i> und
<i>Für-sich-sein</i> &#8211; und in dieser Bestimmtheit oder seinem
Außer-sich-sein in sich selbst Bleibende; &#8211; oder es ist <i>an und für
sich</i>. &#8211; Dies An-und-für-sich-sein aber ist es erst für uns oder <i>an
sich</i>, oder es ist die geistige <i>Substanz</i>.  Es muß dies auch <i>für
sich selbst</i> &#8211; muß das Wissen von dem Geistigen und das Wissen von
sich als dem Geiste sein; das heißt, es muß sich als <i>Gegenstand</i>
sein, aber ebenso unmittelbar als <i>vermittelter</i>, das heißt
aufgehobener, in sich reflektierter Gegenstand.  Er ist <i>für sich</i>
nur für uns, insofern sein geistiger Inhalt durch ihn selbst erzeugt
ist; insofern er aber auch für sich selbst für sich ist, so ist
dieses Selbsterzeugen, der reine Begriff, ihm zugleich das
gegenständliche Element, worin er sein Dasein hat; und er ist auf
diese Weise in seinem Dasein für sich selbst in sich reflektierter
Gegenstand. &#8211; Der Geist, der sich so als Geist weiß, ist die
<i>Wissenschaft</i>.  Sie ist seine Wirklichkeit und das Reich, das er
sich in seinem eigenen Elemente erbaut.
<br><span class='comment'>(Georg Wilhelm Friedrich Hegel, <a href='http://www.gutenberg.org/ebooks/6698' target='_blank'>Phänomenologie des Geistes</a>, Vorrede)</span></p>
<p>Bei Hegel bin ich gelegentlich froh, wenn ich nur die Hälfte verstehe.]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=610</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2012-01-16 22:54:54</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>ex libris Jürgen Buchinger</title>
      <description><![CDATA[ <img src='http://provide.differentspace.com/kohlhaas.jpg'>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=607</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2012-01-10 19:25:31</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Zeitmanagement</title>
      <description><![CDATA[Bevor das Semesterende kommt empfiehlt es sich einen Plan zu machen, wann man für all die Prüfungen lernt, wann man die Arbeiten schriebt und Recherchen macht, etc; damit sich das alles ausgeht und man seine Zeit nicht vergeudet. Das heißt zuerst natürlich einmal ToDo-Listen machen. Da die aber für eine gut gemanagte Zeit nicht reichen sollte man dann das Internet nach Tools zu Zeit- und/oder Projektmanagement durchsuchen, Bewertungen lesen, Funktionsumfänge erkunden (vielleicht auch noch ein paar Artikel zu dem Thema lesen, warum nicht?) und zwei bis drei Tools testen um das beste zu finden, in das man dann seine ToDo-Listen mit Zeitplan und so weiter eintragen kann.</p>
<p>Aja, und zuerst mal einen Blog-Eintrag darüber schreiben, sollen ja alle wissen, niemand will schließlich seine Zeit vergeuden. ]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=606</link>
      <author></author>
	  <pubDate>2011-12-30 15:42:00</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Selbstbildnis</title>
      <description><![CDATA[ <img src='http://provide.differentspace.com/selbstportrait11.jpg'>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=605</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-12-28 22:38:04</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>N'avaient-ils rien autre chose à se dire ?</title>
      <description><![CDATA[ <p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>N'avaient-ils rien autre chose à se dire ? Leurs yeux pourtant étaient pleins d'une causerie plus sérieuse ; et, tandis qu'ils s’efforçaient à trouver des phrases banales, ils sentaient une même langueur les envahir tous les deux ; c'était comme un murmure de l'âme, profond, continue, qui dominait celui des voix. Surpris d'étonnement à cette suavité nouvelle, ils ne songeaient pas à s'en raconter la sensation ou à en découvrir la cause. Les bonheurs futurs, comme les rivages des tropiques, projettent sur l'immensité qui les précède leurs mollesses natales, une brise parfumée, et l'on s'assoupit dans cet enivrement sans même s'inquiéter de l'horizon que l'on n’aperçoit pas.<br><span class='comment'>(Gustave Flaubert, Madame Bovary)</span></p>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=604</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-12-25 18:20:12</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Fröhliche Feiertage!</title>
      <description><![CDATA[ <img src='http://provide.differentspace.com/1969-Grand-Centra-at-New-Years-Eve.jpg'></p>
<p>Loenard Freed, Grand Central at New Years Eve, 1969.]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=603</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-12-23 17:02:54</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Notizen</title>
      <description><![CDATA[ZEIT ONLINE: Machen Sie sich Notizen?</p>
<p>Coupland: Ich habe mir 15 Jahre lang sehr akribisch welche gemacht. Möglichst in Druckbuchstaben! Alles, was ich in Schreibschrift schreibe, lese ich später nicht mehr, selbst wenn es der beste Gedanke der Welt ist. Ebenso wenig wie alle Notizen, die ich in mein Handy speichere. Irgendwann habe ich dann jedoch ganz aufgehört, mir Dinge zu notieren.</p>
<p>ZEIT ONLINE: Warum?</p>
<p>Coupland: Ich wusste, wie es geht, sich eine Notiz zu machen, also konnte ich mir auch welche ausdenken. Bisher scheint es ganz gut zu funktionieren.]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=601</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-12-21 10:57:05</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>ein neuer genosse</title>
      <description><![CDATA[ <img src='http://provide.differentspace.com/delphin.jpg'></p>
<p>Die kubanische Revolutionsameise auf meinem Schreibtisch hat einen neuen Genossen bekommen. - ¡Viva la revolución!]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=600</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-12-18 18:11:43</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Die Aktualität der thomasischen Position</title>
      <description><![CDATA[</p><p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>Thomas denkt [...] Sein und Wesen nicht als für sich genommene Seiende; in diesem Sinne der Existenz sind sie vielmehr nicht, er versteht sie als Prinzipien, durch welche das konkret Seiende ist. Wesen und Sein sind je ein 'quo est', ein wodurch, das 'quod est', des konkreten Seienden. Der actus essendi macht also ein Seiendes zum ens. Sein ist nicht nur Dasein eines Wesens, sondern inneres metaphysisches Prinzip des Seienden als Seienden. Sein ist nur gegeben im Seienden als Etwas-Sein, und Wesen ist nur als durch Sein verwirklichtes. Thomas kennt kein eigenes Wesenssein, unabhängig vom Seienden. Das Seiende wird von ihm nicht von einem Sein des Wesens, sondern vom actus essendi her gedacht. Darin liegt die Stärke und die Aktualität der thomasischen Position gegenüber jeder Wesensmetaphysik.<br><span class='comment'>(Richard Heinzmann, Philosophie des Mittelalters, Stuttgart/Berlin/Köln: Kohlhammer 1992, S. 210)</span></p>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=598</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-11-26 18:07:57</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Weihnachten</title>
      <description><![CDATA[<img src='http://provide.differentspace.com/kraebeli3.jpg'></p><p>Habe schon <span style='text-decoration:line-through;'>Plätzchen</span> Kräbeli gebacken und gerade eben <i>Happy Christmas (War is over)</i> im Radio gehört, also</p>
<p>&nbsp;&nbsp;&nbsp;Vorweihnachtsstimmung erzeugen &#10004;<br></p>
<p><span class='update'>UPDATE: </span>Nach einem Spaziergang durch die Großbasler Innenstadt reichts dann aber auch wieder bis Heilig Abend...</p>
<p><img src='http://provide.differentspace.com/weihnachtswahnsinn.jpg'>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=597</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-12-11 13:18:39</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Wasseraufnahme verringert Dehydration nicht</title>
      <description><![CDATA[Einfach wunderbar, was einem hier geboten wird:</p><p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>Die hannoverschen Professoren hatten einen Antrag auf Zulassung folgender Werbeaussage gestellt: „Die regelmäßige Aufnahme signifikanter Mengen Wasser kann das Risiko einer Dehydration und eines damit verbundenen Leistungsabfalls verringern.“ Die Europäische Kommission hat nun <b>nach mehr als dreijähriger Prüfung durch 21 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler</b> der zuständigen Europäischen Lebensmittelsicherheitsbehörde (EFSA) in Parma/Italien entschieden, diese Angabe zur Bewerbung von Lebensmitteln wie zum Beispiel Wasserflaschen oder auch wasserreichen Früchten nicht zuzulassen.<br><span class='comment'>(idw-online.de; meine Hervorhebung)</span></p>
<p><a href='http://www.idw-online.de/pages/de/news452353' target='_blank'>Mehr dazu</a>.]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=594</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-11-22 23:56:28</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Der Taucher</title>
      <description><![CDATA[Friedrich Schillers <i>Taucher</i>, von allem befreit außer Adjektiven und Adverbien (und adjektivisch gebrauchten Partizipien):</p>
<p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br><pre class='newquote'>


goldnen hinab
schon schwarze 
wieder
eigen


schroff steil
hinaus unendlich

wieder
nieder


still
hinab wild

wieder
hinunter

stumm zuvor
sanft keck
zagend
weg
umher
herrlich verwundert


hinab
hinunter
brüllend
fern
schäumend finster



dampfend

nimmer


endlich wild
schwarz weiß
hinunter gähnend
grundlos
reissend brandend
hinab strudelnd

schnell

rings
schon
geheimnißvoll kühn
nimmer

still
hohl
bebend
hochherzig wohl
hohler hohler
bang schrecklich




theuer
heulend unten
lebend glücklich


gäh hinab
zerschmettert
hervor verschlingend
heller heller
näher näher



dampfende

fern
brüllend finster

finster flutend
schwanenweiß
glänzend bloß
emsig
hoch
freudig

lang tief
himmlisch


strudelnd
lebend

jubelnd

knieend
lieblich
funkelnd


lang
rosig
unten fürchterlich

nimmer nimmer
gnädig

hinunter
felsig
Wildflutend reissend
wüthend
schwindelnd



höchst schrecklich
ragend
behend
spitz


bergetief
purpurn
ewig
hinunter

furchtbar
graus
scheußlich
stachlich
gräulich
dräuend grimmig
entsetzlich


menschlich weit
einzig fühlend
gräßlich
tief menschlich
traurig

schaudernd
zugleich

umklammert
gleich rasend
nach oben

verwundert


köstlichst
noch einmal
tiefunterst

weich
schmeichelnd
genug grausam




drauf
hinein
wieder
treflichst
noch
zart


kühn
schön

köstlich
hinunter
zurück
donnernd
hinunter liebend

herauf nieder
</pre><br><span class='comment'>(Friedrich Schiller, Der Taucher, 1798)</span></p>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=593</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-11-20 16:20:39</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Mobile Version</title>
      <description><![CDATA[differentspace.com gibt es nun auch als abgespeckte Version, die etwas mobile-Endgeräte-freundlicher sein sollte für all jene, die das hier auch gerne auf eben solchen Geräten lesen wollen. (Oder die mit der Komplexität der normalen Website nicht zu Rande kommen...).</p>
<p>Getestet habe ich es nur auf dem Kindle Keyboard, also probiert es aus unter <a href='http://m.differentspace.com'>m.differentspace.com</a> und erzählt mir von euren Erfahrungen!]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=592</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-11-20 12:24:05</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Hans Blumenbergs Unzitierbarkeit</title>
      <description><![CDATA[Eigentlich liebe ich Hans Blumenberg ja:</p>
<p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>Erinnerung an die unteren Götter ist überall fällig, wo die Neigung entsteht, den Idealismus beim Wort zu nehmen. Die Gegenwart habe ihre Analogie zum kosmischen Ordnungsruf des Kopernikus, die Bedingungen der entferntesten Phänomene bei den nächstgelegenen Unmerklichkeiten zu suchen: die Ernährungswissenschaft als Quasi-Ontologie jener Gleichsetzung von Sein und Essen.<br><span class='comment'>(Hans Blumenberg, Das Lachen der Thrakerin. Eine Urgeschichte der Theorie, Frankfurt am Main 1987, S. 121)</span></p>
<p>Man kann ihn nur leider nicht zitieren. Seine Texte sind in sich so verflochten durch ein Netz von roten Fäden, die nach vorne und hinten sich verspannen, dass jeder Passage noch die letzten und nächsten paar Seiten untrennbar verbunden sind.</p>
<p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>Und der in die Tiefe der Realität stürzende, weil von sich selbst als Gattungswesen aus seiner Somnambulik zurückgerufene Philosoph kann gerade noch zwischen Erstaunen und Empörung ausrufen: <i>Also ums Essen und Trinken handelt es sich auch bei der Frage von der Idealität oder Realität der Welt? ... Welche Gemeinheit!</i><br><span class='comment'>(Ebd., S.122)</span></p>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=591</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-11-17 14:23:29</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Rechtschreibung</title>
      <description><![CDATA[</p><p class='newquote'><span class='comma'>&ldquo;</span><br>Die ganze Aufregung um ein paar Tippfehler verstehe ich nicht. Totalitäres Geschwätz. [...] In Nordkorea ist bestimmt jeder Buchstabe dort, wo er sein soll. Das wäre doch das, was ihr wollt. Staatskonformer Mist, richtig buchstabiert.<br><span class='comment'>(Adrian Schulz, Verleger)</span></p>
<span class='comment'><a href='http://diepresse.com/home/kultur/literatur/709265/Fehlerhaftes-Buch_Mit-Kafka-die-Medien-getaeuscht' target='_blank'>Mehr</a></span>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=590</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-11-17 10:12:34</pubDate>
    </item>
	
	<item>
      <title>Lexikalische Inkongruität</title>
      <description><![CDATA[Ein Irrtum scheint umzugehen unter den Romanistik Studierenden, es scheint als wäre ihnen die Welt zunächst in Begriffe unterteilt, die dann in jeder einzelnen Sprache erst verschiedenen Wörtern zugeordnet würden. Ein Irrtum, der wohl auch auf der weiten Verbreitung von zweisprachigen Wörterbüchern beruht und darauf dass - zumindest in meiner Generation (Oh weh, dass ich das sagen kann!) - uns unsere Fremdsprachen noch auf Deutsch gelernt wurden.</p>
<p>Nun ist es einerseits <acronym style='text-decoration:underline;' title='keinesfalls schwer oder gar unmöglich, dank unserem von Noam Chomsky beschriebenen Language Acquisition Device'>zeitaufwendig</acronym> eine Sprache von null auf ohne Zuhilfenahme einer Metasprache die man schon kann, zu erlernen, und andererseits vor allem bei romanischen Sprachen für uns meist durchaus zulässig Lexeme der Fremdsprache mittels Zuordnungen zu solchen der eigenen zu erlernen.</p>
<p>Gewisse Wortarten sind dabei unproblematischer als andere, vor allem aber bei Präpositionen und Konjunktionen geht das oft nicht. Deshalb versucht man sie in der zu erlernenden Sprache zu erklären und hat damit im Normalfall und ab einem gewissen erreichten Niveau auch meist Erfolg. Warum die Leute trotzdem immer fragen, was das den nun auf Deutsch bedeute, kann nur an ihrem einführend erwähnten platonistischen Weltbild liegen. <span style='text-decoration:line-through;'>Oder ihrer Ignoranz.</span>]]></description>
      <link>http://differentspace.com?id=589</link>
      <author>Jürgen Buchinger</author>
	  <pubDate>2011-11-17 00:15:38</pubDate>
    </item>
	  
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